Die beliebtesten Textilien

Allgemeine Informationen zu Textilien:

Mit dem Begriff „Textilien“ werden textile Fasern bezeichnet, zu denen folgende Arten gehören:

  • Räumliche Textil-Gebilde, wie Strümpfe
  • Linienförmige Textil-Gebilde, wie Zwirn
  • Flächenförmige Textil-Gebilde, wie Gewebe

Des Weiteren werden Kleidungsstücke häufig mit dem Begriff „Textilien“ betitelt. Nicht nur bei der Bekleidung handelt es sich um Textilien, sondern unter anderem auch bei Teppichböden, Vorhängen, Bettwäsche, Putztücher oder Handtücher. Textilien können aus verschiedenen Fasern hergestellt werden. Beispielsweise gibt es die natürliche Faser Baumwolle sowie die künstliche Faser Polyester.

Softshell-Textilien

Die begehrten Softshell-Textilien sind besondere Funktionstextilien, die beispielsweise für die Herstellung von Jacken sowie von Sportbekleidung genutzt werden. Das Material besteht in der Regel aus verschiedenen Membranschichten, welche laminiert sind. Die äußere Schicht ist widerstandsfähig und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit ideal abtransportiert wird. Der Vorteil der Softshell Materialien besteht darin, dass sie selbst kaum Feuchtigkeit aufnehmen, gleichzeitig jedoch einen hohen Feuchtigkeitsanteil transportieren können. Des Weiteren sorgt die strapazierfähige Außenschicht für eine optimale Isolation des Innenmaterials.

Softshell Bekleidung zeichnet sich des Weiteren durch ein extrem geringes Gewicht aus, weshalb entsprechende Bekleidungsstücke für den Outdoorsport hervorragend geeignet sind. Softshell ist nicht wasserdicht, zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass es bei geringen Regenfällen wasserabweisend wirkt.

Fleece-Textilien

Fleece wird auch als „Flausch“ oder „Kunstfilz“ bezeichnet und in der Regel aus Polyester hergestellt. Häufig werden recycelte PET-Flaschen für die Herstellung des Stoffes mit den zahlreichen guten Eigenschaften verwendet. Die Malden Mills Industries Inc. aus den USA stellte das Material im Jahr 1979 vor. Seither ist es weltweit erhältlich.

Fleece ist kein Gewebe, sondern eine sogenannte Maschenware, welche sich durch ihre beste Eigenschaft – die sehr gute Wärmeisolierung – gegen die meisten anderen Textilien durchsetzt. Nicht umsonst wird Fleece beispielsweise in Funktionsbekleidung für den Outdoorsport integriert. Des Weiteren sind Jacken, Handschuhe oder Mützen häufig aus Fleece gefertigt und auch Fleecedecken kommen aufgrund der Tatsache, dass sie eine angenehme Wärme spenden, bei den meisten Leuten gut an.

Unterschieden werden müssen die folgenden Fleece-Arten:

 

  • Fleece aus Baumwolle
  • Fleece aus Softshell
  • Antipilling Fleece (hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches nicht verfilzt)
  • Wellness-Fleece, der besonders weich ist sowie
  • Doubleface Fleece, bei dem es sich um ein zweilagiges Modell handelt

 

Die Qualität des Fleeces lässt sich an einem einfachen Faktor erkennen: An seinem Gewicht. Dieses wird in Gramm je Quadratmeter angegeben. Besonders dick ist der Fleece, wenn er ein hohes Gewicht aufweist. Bei 300 Gramm je Quadratmeter können Sie von einem dicken Stoff ausgehen, bei 100 Gramm je Quadratmeter ist der Fleece weniger dick, zeichnet sich jedoch immer noch durch seine hervorragenden Eigenschaften aus, welche im Folgenden benannt werden:

 

  • Hohe Lebensdauer
  • Besonders widerstandsfähig
  • Nicht wasserdicht, aber trocknet schnell
  • Die Oberfläche ist bei kleinen Wassermengen wasserabweisend
  • Sehr elastisch
  • In der Regel knitterfrei
  • Geringes Gewicht
  • Hohe Wärmeisolation
  • Kann recycelt werden
  • Angenehm zu tragen, da Fleece sehr weich ist

 

Fleece hat gegenüber herkömmlicher Wolle jedoch auch einige Nachteile. So ist es beispielsweise besonders hitzeempfindlich und kann schnell Feuer fangen. Des Weiteren lädt es sich extrem elektrostatisch auf.

Baumwoll-Textilien

Bei der Baumwolle handelt es sich um eine Naturfaser in der Farbe weiß-grau, welche ca. 15 bis 56 Millimeter lang ist. Ihre Dichte liegt bei ca. 1,51 Gramm je Kubikzentimeter.

Gewonnen wird die Baumwolle aus der Baumwollpflanze (Gossypium). Der Samen dieser Pflanze bietet Haare, von denen einige lang und andere kurz sind. Zu Fäden gesponnen (und somit zur Herstellung von Textilien geeignet) sind die langen Haare. Die kurzen Baumwollfasern werden nicht entsorgt, sondern ebenfalls verwendet, beispielsweise für die Herstellung von Zellstofftaschentüchern.

Einer der größten Vorteile der Baumwolle ist die extreme Wasseraufnahmefähigkeit, welche bei maximal 65 Prozent des Eigengewichts liegt. Andere Fasern nehmen deutlich weniger Wasser auf. Im Gegensatz zu anderen Materialien, trocknet die Baumwolle jedoch auch sehr langsam. Aufgrund der Tatsache, dass die Faser nicht kratzt, wird Bekleidung aus Baumwolle von den meisten Menschen gern getragen. Hinzu kommt, dass Baumwollbekleidung für Allergiker geeignet ist. Dies liegt auch an dem Umstand, dass man sie abkochen und sterilisieren kann.

Je nach Aufarbeitung ist die Baumwolle weiß, cremefarben oder grau. Für die Verwendung in Kleidungsstücken ist sie überaus attraktiv, da sie in alle erdenklichen Farben eingefärbt werden kann. Zu den weiteren guten Eigenschaften gehört, dass die Baumwolle sich im Wasser nicht auflöst. Wird die Baumwollfaser nass, ist sie sogar noch reißfester.

Angewendet wird die Baumwolle nicht nur in der Bekleidungsindustrie, sondern beispielsweise auch für Watte, Hygieneartikel sowie in Kosmetika. Zelte, Feuerwehrschläuche, Kaffeefilter und einige Papiersorten werden ebenfalls aus der Faser der Baumwollpflanze hergestellt.

Die Verarbeitung der Baumwolle:

Nachdem die Samenkapseln aufgeplatzt sind, bilden sich an ihnen die Haare, die nunmehr abgeerntet werden können. In der heutigen Zeit wird die Baumwolle nur noch in den seltensten Fällen mit der Hand gepflückt, denn in der Regel werden moderne Erntemaschinen eingesetzt. Damit die Baumwolle sauber bleibt und nicht durch die Blätter verunreinigt wird, sprüht man die Pflanze zunächst mit einem Mittel gegen Laub ein. Die Baumwolle wird in Ballen gepresst, ehe ein maschinelles Verfahren den Ballen wieder auseinandernimmt und die Reste der Samen entfernt. Danach wird die Faser erneut zu Ballen gepresst, ehe der Transport in die Spinnerei erfolgt.

Bevor die Baumwolle gesponnen werden kann, wird sie mehrfach gereinigt und anschließend in die Kardierungsmaschine gegeben, welche die Fasern zunächst ordnet. Anschließend wird sie zu Bändern gebündelt, um mittels der Spinnmaschine am Ende aus der bisherigen Faser einen Garn zu machen. Um aus dem Garn ein Kleidungsstück anzufertigen, muss dieser zunächst eingefärbt werden, ehe der Webstuhl den Stoff webt, welcher letztendlich beispielweise zu Hosen oder Hemden weiterverarbeitet wird.

Die besten Eigenschaften der Baumwolle im Überblick:

  • Kann etwa 65 Prozent ihres Gewichts an Wasser aufnehmen, trocknet aber langsam
  • Sehr hautverträglich, da Baumwolle nicht kratzt
  • Nimmt Schmutz und Öl auf, gibt es aber auch wieder ab
  • Nicht wasserlöslich
  • Bei Nässe extrem reißfest
  • Als Kochwäsche geeignet
  • Baumwolle kann sterilisiert werden

Die beliebtesten Textilien

Allgemeine Informationen zu Textilien:

Mit dem Begriff „Textilien“ werden textile Fasern bezeichnet, zu denen folgende Arten gehören:

  • Räumliche Textil-Gebilde, wie Strümpfe
  • Linienförmige Textil-Gebilde, wie Zwirn
  • Flächenförmige Textil-Gebilde, wie Gewebe

Des Weiteren werden Kleidungsstücke häufig mit dem Begriff „Textilien“ betitelt. Nicht nur bei der Bekleidung handelt es sich um Textilien, sondern unter anderem auch bei Teppichböden, Vorhängen, Bettwäsche, Putztücher oder Handtücher. Textilien können aus verschiedenen Fasern hergestellt werden. Beispielsweise gibt es die natürliche Faser Baumwolle sowie die künstliche Faser Polyester.

Softshell-Textilien

Die begehrten Softshell-Textilien sind besondere Funktionstextilien, die beispielsweise für die Herstellung von Jacken sowie von Sportbekleidung genutzt werden. Das Material besteht in der Regel aus verschiedenen Membranschichten, welche laminiert sind. Die äußere Schicht ist widerstandsfähig und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit ideal abtransportiert wird. Der Vorteil der Softshell Materialien besteht darin, dass sie selbst kaum Feuchtigkeit aufnehmen, gleichzeitig jedoch einen hohen Feuchtigkeitsanteil transportieren können. Des Weiteren sorgt die strapazierfähige Außenschicht für eine optimale Isolation des Innenmaterials.

Softshell Bekleidung zeichnet sich des Weiteren durch ein extrem geringes Gewicht aus, weshalb entsprechende Bekleidungsstücke für den Outdoorsport hervorragend geeignet sind. Softshell ist nicht wasserdicht, zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass es bei geringen Regenfällen wasserabweisend wirkt.

Fleece-Textilien

Fleece wird auch als „Flausch“ oder „Kunstfilz“ bezeichnet und in der Regel aus Polyester hergestellt. Häufig werden recycelte PET-Flaschen für die Herstellung des Stoffes mit den zahlreichen guten Eigenschaften verwendet. Die Malden Mills Industries Inc. aus den USA stellte das Material im Jahr 1979 vor. Seither ist es weltweit erhältlich.

Fleece ist kein Gewebe, sondern eine sogenannte Maschenware, welche sich durch ihre beste Eigenschaft – die sehr gute Wärmeisolierung – gegen die meisten anderen Textilien durchsetzt. Nicht umsonst wird Fleece beispielsweise in Funktionsbekleidung für den Outdoorsport integriert. Des Weiteren sind Jacken, Handschuhe oder Mützen häufig aus Fleece gefertigt und auch Fleecedecken kommen aufgrund der Tatsache, dass sie eine angenehme Wärme spenden, bei den meisten Leuten gut an.

Unterschieden werden müssen die folgenden Fleece-Arten:

 

  • Fleece aus Baumwolle
  • Fleece aus Softshell
  • Antipilling Fleece (hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches nicht verfilzt)
  • Wellness-Fleece, der besonders weich ist sowie
  • Doubleface Fleece, bei dem es sich um ein zweilagiges Modell handelt

 

Die Qualität des Fleeces lässt sich an einem einfachen Faktor erkennen: An seinem Gewicht. Dieses wird in Gramm je Quadratmeter angegeben. Besonders dick ist der Fleece, wenn er ein hohes Gewicht aufweist. Bei 300 Gramm je Quadratmeter können Sie von einem dicken Stoff ausgehen, bei 100 Gramm je Quadratmeter ist der Fleece weniger dick, zeichnet sich jedoch immer noch durch seine hervorragenden Eigenschaften aus, welche im Folgenden benannt werden:

 

  • Hohe Lebensdauer
  • Besonders widerstandsfähig
  • Nicht wasserdicht, aber trocknet schnell
  • Die Oberfläche ist bei kleinen Wassermengen wasserabweisend
  • Sehr elastisch
  • In der Regel knitterfrei
  • Geringes Gewicht
  • Hohe Wärmeisolation
  • Kann recycelt werden
  • Angenehm zu tragen, da Fleece sehr weich ist

 

Fleece hat gegenüber herkömmlicher Wolle jedoch auch einige Nachteile. So ist es beispielsweise besonders hitzeempfindlich und kann schnell Feuer fangen. Des Weiteren lädt es sich extrem elektrostatisch auf.

Baumwoll-Textilien

Bei der Baumwolle handelt es sich um eine Naturfaser in der Farbe weiß-grau, welche ca. 15 bis 56 Millimeter lang ist. Ihre Dichte liegt bei ca. 1,51 Gramm je Kubikzentimeter.

Gewonnen wird die Baumwolle aus der Baumwollpflanze (Gossypium). Der Samen dieser Pflanze bietet Haare, von denen einige lang und andere kurz sind. Zu Fäden gesponnen (und somit zur Herstellung von Textilien geeignet) sind die langen Haare. Die kurzen Baumwollfasern werden nicht entsorgt, sondern ebenfalls verwendet, beispielsweise für die Herstellung von Zellstofftaschentüchern.

Einer der größten Vorteile der Baumwolle ist die extreme Wasseraufnahmefähigkeit, welche bei maximal 65 Prozent des Eigengewichts liegt. Andere Fasern nehmen deutlich weniger Wasser auf. Im Gegensatz zu anderen Materialien, trocknet die Baumwolle jedoch auch sehr langsam. Aufgrund der Tatsache, dass die Faser nicht kratzt, wird Bekleidung aus Baumwolle von den meisten Menschen gern getragen. Hinzu kommt, dass Baumwollbekleidung für Allergiker geeignet ist. Dies liegt auch an dem Umstand, dass man sie abkochen und sterilisieren kann.

Je nach Aufarbeitung ist die Baumwolle weiß, cremefarben oder grau. Für die Verwendung in Kleidungsstücken ist sie überaus attraktiv, da sie in alle erdenklichen Farben eingefärbt werden kann. Zu den weiteren guten Eigenschaften gehört, dass die Baumwolle sich im Wasser nicht auflöst. Wird die Baumwollfaser nass, ist sie sogar noch reißfester.

Angewendet wird die Baumwolle nicht nur in der Bekleidungsindustrie, sondern beispielsweise auch für Watte, Hygieneartikel sowie in Kosmetika. Zelte, Feuerwehrschläuche, Kaffeefilter und einige Papiersorten werden ebenfalls aus der Faser der Baumwollpflanze hergestellt.

Die Verarbeitung der Baumwolle:

Nachdem die Samenkapseln aufgeplatzt sind, bilden sich an ihnen die Haare, die nunmehr abgeerntet werden können. In der heutigen Zeit wird die Baumwolle nur noch in den seltensten Fällen mit der Hand gepflückt, denn in der Regel werden moderne Erntemaschinen eingesetzt. Damit die Baumwolle sauber bleibt und nicht durch die Blätter verunreinigt wird, sprüht man die Pflanze zunächst mit einem Mittel gegen Laub ein. Die Baumwolle wird in Ballen gepresst, ehe ein maschinelles Verfahren den Ballen wieder auseinandernimmt und die Reste der Samen entfernt. Danach wird die Faser erneut zu Ballen gepresst, ehe der Transport in die Spinnerei erfolgt.

Bevor die Baumwolle gesponnen werden kann, wird sie mehrfach gereinigt und anschließend in die Kardierungsmaschine gegeben, welche die Fasern zunächst ordnet. Anschließend wird sie zu Bändern gebündelt, um mittels der Spinnmaschine am Ende aus der bisherigen Faser einen Garn zu machen. Um aus dem Garn ein Kleidungsstück anzufertigen, muss dieser zunächst eingefärbt werden, ehe der Webstuhl den Stoff webt, welcher letztendlich beispielweise zu Hosen oder Hemden weiterverarbeitet wird.

Die besten Eigenschaften der Baumwolle im Überblick:

  • Kann etwa 65 Prozent ihres Gewichts an Wasser aufnehmen, trocknet aber langsam
  • Sehr hautverträglich, da Baumwolle nicht kratzt
  • Nimmt Schmutz und Öl auf, gibt es aber auch wieder ab
  • Nicht wasserlöslich
  • Bei Nässe extrem reißfest
  • Als Kochwäsche geeignet
  • Baumwolle kann sterilisiert werden