Steuern sparen: Reinigen Sie Ihre Berufsbekleidung selbst

Steuern sparen: Reinigen Sie Ihre Berufsbekleidung selbst

Wer auf Berufsbekleidung angewiesen ist, bezahlt für deren Anschaffung viel Geld. Unter Umständen können diese Kosten steuerlich abgesetzt werden, und zwar im Rahmen der Werbungskosten in der Einkommenssteuer. Was viele nicht wissen und somit ein Steuertipp: Auch die Kosten, welche für die Reinigung der Berufsbekleidung entstehen, können steuerlich geltend gemacht werden. Dies gilt auch dann, wenn Sie die Berufsbekleidung nicht in eine Reinigung bringen, sondern diese selbst reinigen.

Nachfolgend erfahren Sie, wie hoch die Kosten sind, die Sie im Rahmen der Werbungskosten für die Reinigung der Berufsbekleidung absetzen können. Die Kosten beziehen sich auf ein Kilogramm Wäsche:


Berufsbekleidung mieten

Berufsbekleidung mieten

Wenn Sie für Ihre Angestellten hochwertige Berufsbekleidung zur Verfügung stellen möchten, kann dies hohe Kosten verursachen. Bedenken Sie nur, dass die Kleidungsstücke für sämtliche Mitarbeiter in mehrfacher Ausführung vorhanden sein müssen, da sie regelmäßig zum Waschen gewechselt werden. Hinzu kommt, dass die Berufsbekleidung durch häufiges Waschen kein ewiges Leben hat, sodass sie häufig austauschen ist. Zwar können Sie die Kosten in der Regel steuerlich absetzen. Jedoch muss die Anschaffung vorfinanziert werden, was vielen Unternehmen in finanzieller Hinsicht nicht leicht fällt. Verschiedene Hersteller von Berufsbekleidungen bieten daher inzwischen die Möglichkeit, die Berufsbekleidung zu mieten.


Weiße Berufsbekleidung für Ärzte

Weiße Berufsbekleidung für Ärzte

Wer sich in die Behandlung eines Arztes begibt, wird schnell feststellen, dass dieser in der Regel weiß gekleidet ist. Weißer Kittel, weißes T-Shirt, weiße Arbeitsschuhe. Häufig sind auch die angestellten Schwestern und Pfleger in Arztpraxen und Krankenhäusern weiß gekleidet. Im Grunde hat dies keinen anderen Grund als den, dass sich diese weiße Bekleidung im Laufe der Jahre als anerkannte Bekleidung durchgesetzt hat, bei der jeder Patient sofort weiß, welche der im Raum befindlichen Personen der Arzt ist.

Kaum vorstellbar, dass dies noch vor rund 150 Jahren ganz anders war. Damals trugen Ärzte nicht weiß, sondern vielmehr einen schwarzen Gehrock. Dieser sollte dafür sorgen, dass die Patienten Respekt vor dem Arzt haben. Im Lauf der Jahre stellte die Wissenschaft allerdings fest, dass sich in dem schwarzen Stoff, welcher zum Teil viele Tage lang nicht gewaschen wurde, Keime und Krankheitserreger befanden, die dazu beitrugen, dass Krankheiten nach dem Arztbesuch nicht vermindert wurden, sondern sich teilweise noch verstärkten. Bis dahin ahnte man noch nicht, dass sich in der Bekleidung Keime einnisten, die eine Gesundheitsgefahr darstellen können. Des Weiteren fand man heraus, dass die Textilien bei hohen Temperaturen gewaschen werden muss, um sie von Krankheitserregern zu befreien. Die schwarze Bekleidung war nicht robust genug, um diese regelmäßigen Strapazen zu überstehen. Das Schwarz blich innerhalb weniger Waschgänge aus und war nun wenig ansehnlich und nicht mehr ausreichend respektabel.

An diesem Punkt entschieden die ersten Ärzte sich dazu, weiße Bekleidung zu tragen, bei welcher die Gefahr des Ausbleichens nicht gegeben ist. In der heutigen Zeit ist kaum noch damit zu rechnen, dass schwarze Bekleidung ausbleicht. Allerdings kann es sich kaum noch jemand vorstellen, einen in Schwarz gekleideten Arzt anzutreffen. Dies wissen auch die Ärzte und tragen stattdessen weiterhin weiße Berufsbekleidung.